TZL 3D-Druck Schulmeisterschaft 2026
Neun Teams von fünf Lübecker Schulen präsentierten bei der TZL 3D-Druck Schulmeisterschaft 2026 im Katharineum ihre selbst entwickelten und 3D-gedruckten Rotorblätter für Windkraftanlagen. Nach monatelanger Vorbereitung traten die Schülerinnen und Schüler mit ihren innovativen Konstruktionen gegeneinander an. Bewertet wurde neben der elektrischen Gesamtleistung auch die Präsentation der Teams.
Im Laufe der Vorbereitung eigneten sich die Jugendlichen wertvolle MINT- Schlüsselqualifikationen an, von technischem Verständnis über Strömungslehre bis hin zu CAD-Kenntnissen. Dabei war nicht nur analytisches Denken gefragt, sondern auch Kreativität: Denn um ein leistungsfähiges Rotorblatt zu entwickeln, mussten die Teams aerodynamische Prinzipien verstehen und ihre Konstruktionen optimal auf das 3D- Druckverfahren abstimmen.
Wir gratulieren herzlich den Gewinnern!
Den 1. Platz belegte das Team Eins der Oberschule zum Dom mit einer elektrischen Gesamtleistung von 3633 mW und Maximalpunktzahl von 5 in der Präsentation. Mit verwundenen Rotorblättern, einem variierenden Anstellwinkel sowie einer abgerundeten Blattgeometrie zur Optimierung des Luftstroms überzeugten die Schüler die Jury. Der 2. Platz ging an das Carl-Jacob-Burckhardt-Gymnasium: Fünf Rotorblätter, eine besonders glatte Oberfläche und ein integrierter Trichter sorgten für eine aerodynamisch durchdachte Konstruktion. Das Team Katharineum 1 erreichte den 3. Platz: Ein Venturi-Trichter, eine aerodynamisch gestaltete Nabe und verwundene Rotorblätter zeichneten deren Rotor-Konzept aus.
Aus Lübeck nahmen insgesamt neun Teams der folgenden Schulen teil: Katharineum zu Lübeck, Carl-Jacob-Burckhardt-Gymnasium, Baltic-Schule, Oberschule zum Dom und Ernestinenschule.
„Die Schulmeisterschaft ist jedes Jahr der Höhepunkt unserer gemeinsamen Arbeit. Es freut mich besonders zu sehen, wie sich das 3D-Druck-Angebot von wenigen Schulen zu einem Netzwerk aus fast allen Lübecker Gymnasium und auch einigen Gemeinschaftsschulen entwickelt hat,“ erklärt Michael Haukohl, Vorsitzender der Haukohl Stiftung. „Die Begeisterung und das Engagement der Schülerinnen und Schüler zeigen, wie wichtig praxisnahe MINT-Förderung ist,“ bekräftigt Prof. Dr. Peters, Vorstandsmitglied der MINT Stiftung Lübeck.
Ein großes Dankeschön geht an unsere Sponsoren – die Possehl-Stiftung, die Michael- Haukohl-Stiftung und die MINT Stiftung Lübeck – für ihre großzügige Unterstützung. Ebenso bedanken wir uns herzlich bei allen beteiligten Lehrkräften und Jurymitgliedern Eva Jacobs (TH Lübeck), Danny Zippert (GP Joule), Nicolai Schuljak (TH Lübeck), Michael Haukohl, Thomas Peters (MINT Stiftung Lübeck), die diesen Wettbewerb möglich gemacht haben.
Ein besonderer Dank gilt allen Schülern, die mit großem Engagement, technischem Know-how und beeindruckender Kreativität an der Schulmeisterschaft teilgenommen haben.
Quellen: Bilder und Text (auszugsweise) TZL



